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Nein zur Heraufsetzung des Rentenalters!

Rente mit 67
..... bringt Altersarmut
..... mehr Arbeitslosigkeit
..... macht Menschen krank
..... nimmt der Jugend die Chancen

Wir sagen NEIN!

Die Bundesregierung will mit aller Gewalt die Rente mit 67 durchbringen.
Schon heute erreicht nicht einmal die Hälfte der Arbeitenden die Rente mit
65. Die anderen werden arbeitslos oder müssen mit gekürzten Renten
zurechtkommen. Die Höhe der tatsächlich gezahlten Renten sinkt seit Jahren.

Die Bundesregierung handelt gegen die Beschäftigten, die ihre Gesundheit
opfern sollen, während andere von Altersarmut oder Arbeitslosigkeit
betroffen sind. Sie verschärft die Arbeitslosigkeit, vor allem für die
Jugend. Viele Jugendliche haben es schon heute schwer eine Lehrstelle zu
finden und noch schwerer anschließend übernommen zu werden.

Einzig und allein die Unternehmen profitieren, weil sie weniger Beiträge zur
Rentenversicherung zahlen müssen. Ganz besonders freuen sich die
Versicherungskonzerne über den Zwang zur privaten Rente.

Am 15. Dezember soll diese Gesetzesänderung zum erstenmal im Bundestag
beraten werden. Deshalb rufen wir zum Protest auf!

Kundgebung in Cannstatt, Marktstrasse vor dem alten Rathaus
am Donnerstag, den 14. Dezember um 16.30 Uhr

Wir wissen, dass mit einer einzelnen Kundgebung diese unsoziale
Regierungspolitik nicht gestoppt werden kann. Wir wissen, dass weitere
Grausamkeiten geplant oder schon beschlossen sind. Die Gesundheitsreform,
die Mehrwertsteuererhöhung oder die Unternehmenssteuerreform, die Milliarden
den Unternehmen zuschiebt. Dazu kommen neue Verschlechterungen bei Hartz IV.

Deshalb sagen wir: Am 21 Oktober waren über 200.000 Menschen auf der
Strasse - dieser Protest muss weitergehen! Deshalb wollen wir als Arbeitende
und Arbeitslose, Jugendliche, Rentner und kritische Bürger den Widerstand
gemeinsam aufbauen, dann kann auch die Regierung gestoppt werden. Wenn sich
Millionen an Demonstrationen und Streiks beteiligen, können Gesetze gekippt
werden, wie z.B. vor einem halben Jahr in Frankreich!

Im Aktionskreis haben sich Betriebsräte und gewerkschaftliche
Vertrauensleute aus Cannstatter Betrieben mit Arbeitslosen und Cannstatter
Bürgern zusammen geschlossen, um den Widerstand vor Ort gemeinsam und
langfristig aufzubauen.

AKTIONSKREIS CANNSTATT für SOZIALE GERECHTIGKEIT



 



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