Kampagne für einen revolutionären 1.Mai Karlsruhe
Liebe DemonstrantInnen, liebe GenossInnen,
so wenig wie die Barbarei des Kapitalismus vor Ländergrenzen Halt macht, so wenig darf unsere Forderung nach einem sozialistischen Gegenentwurf, der den Reichtum und die Produktivkraft zum Wohle aller einsetzt und in letzter Konsequenz eine Welt ohne Ausbeutung, Unterdückung und Krieg schafft, an einer Standortlogik scheitern. Unser Kampf war und ist internationalistisch!
Deshalb greifen wir die 120-jährige Protesttradition des 1. Mai auf und machen die Straße zum Politikum -- nicht der Tradition wegen, sondern der prekären Notwendigkeit der proletarischen Klasse gegen die Missstände in allen Lebensbereichen.
Uns geht es nicht darum zu lamentieren und zu reklamieren wie es die befangenen GewerkschaftsfuktionärInnen tun, sondern unsere solidarische Stärke zu demonstrieren und entschlossen für radikale Perspektiven einzustehen. Aus dieser Perspektive des internationalen Protesttages des globalen Proletariats begrüßen wir jede revolutionäre Protestaktion weltweit.
Explizite Grußworte richten wir an die Proteste des Aufbaus in der Schweiz und die der Initiative für einen revolutionären 1. Mai in Stuttgart.
Sozialismus oder Barbarei?!
Den Klassenkampf organisieren - Kapitalismus abschaffen!
Für eine revolutionäre Perspektive!
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Vorbereitungsplenum der Revolutionären 1. Mai Demo Hamburg
Liebe Genossinnen und Genossen,
der 1. Mai hat eine lange Tradition, vor über 120 Jahren ist er im Kampf für einen 8 Stunden Tag entstanden, doch heute ist der 8. Stunden Tag quasi abgeschafft worden! Menschen müssen immer länger arbeiten und können trotzdem nicht davon leben. Seit über 20 Jahren sinken in Deutschland die Reallöhne, obwohl mehr denn je gesellschaftlicher Reichtum geschaffen wird. Auf der anderen Seite werden Millionen von Menschen aus dem Arbeitsleben ausgegrenzt und gesellschaftlich isoliert. Für uns ist diese ganze Entwicklung nicht mehr länger hinnehmbar. Der Agenda der Sozial- und Lohnkürzungen müssen wir unsere Agenda des Widerstandes entgegensetzen. Wir müssen uns organisieren und unsere Stimme gemeinsam erheben. Wir müssen verstehen, dass nicht irgendwelche Auswüchse oder Pannen des Systems an unseren Problemen Schuld sind. Das System erfüllt gerade seinen Zweck, in dem es uns in die Armut treibt und dadurch das Vermögen der Kapitalisten vermehrt.
Es gilt also unseren Kampf gegen dieses kapitalistische System zu organisieren. Es ist uns klar, dass wir die Wirtschaft und die Gesellschaft radikal und revolutionär ändern müssen, damit der Mensch und seine Bedürfnisse im Mittelpunkt des Wirtschaftens steht. Wir wollen nicht mehr auf morgen oder ins Jenseits vertröstet werden. Wir haben nur ein Leben, und das findet hier und heute statt, deshalb lasst uns gemeinsam für ein besseres Leben kämpfen!
Zur Hölle mit Rassismus und Nationalismus!
Hoch die internationale Solidarität!
Klasse gegen Klasse!
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Revolutionäres 1.Mai Bündnis Berlin
Wir grüßen euch im Namen der revolutionären 1.Mai-Demonstration in Berlin.
124 Jahre nach der Arbeiterrevolte am 1.Mai 1884 in Chicago und 23 Jahre nach dem Kreuzberger Kiezaufstand vom 1.Mai 1987 versammeln wir uns dieses Jahr in Kreuzberg unter dem Motto "Die Krise beenden: Kapitalismus abschaffen!" um für ein Gesellschaft zu streiten, in der die Bedürfnisse der Menschen und nicht die Profite der Wirtschaft im Mittelpunkt stehen.
Die revolutionäre 1.Mai-Demonstration in Berlin-Kreuzberg steht seit jeher für eine radikale Ablehnung der herrschenden Verhältnisse und für die Kontinuität linksradikalen Widerstandes. In Zeiten der ökonomischen Krise, wachsender Verlendung und steigender Kriegsgefahr wird die Notwendigkeit einer gesellschaftlichen Alternative zum weltweiten kapitalistischen Irsinn nicht kleiner. Das kapitalistische System darf keine Zukunft haben, wenn wir eine haben wollen. Das werden wir dieses Jahr am Kottbusser Tor um 18 Uhr unmissverstädnlich auf die Strasse tragen. Vorher gilt es einen bundesweiten Aufmarsch faschistsichen Gruppen in Berlin-Prenzlauer Berg mit allen Mitteln zu verhindern.
Wie in jedem Jahr beteiligen sich verschiedene Initative und Gruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten an der Demonstration. Themen werden dieses Jahr unter anderem um die Krise der kapitalistischen Ökonomie und die damit verbundenen wachsenden Angriffe auf den Lebenstandart der Lohnabhänigen, Mietsteigerungen und die sozialen Verdränungprozesse in der Innenstadt, Polizeigewalt- und Morde gegen Jugendliche, Die Situation der politischen Gefangenen und die Repression gegen radikale Linke und der Krieg gegen die kurdische Befreiungsbewegung in der Türkei sein. Diese unterschiedlichen Gruppen und Intitativen haben sich im revolutionären 1.Mai-Bündnis zusammengefunden, weil all diese Probleme nicht losgelöst vom kapitalistischen System betrachtet werden können, sondern der konkrete Ausdruck eines unvernünftig eingerichteten falschen Ganzen sind. Wir sind der überzeugung das keine Änderungen und Reformen das grundlegende Problem dieser Gesellschaft ändern können, sondern das eine radikale & revolutionäre Umgestaltung der gesellschaftlichen Verhältnisse erforderlich ist um ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen.
Wer die herrschende Gesellschaftsordnung in Frage stellt und angreift, wird früher oder später Bekanntschaft mit staatlicher Repression und den Schlägertrupps der Polizei machen. Dessen müssen wir uns in unserem gemeinsamen Kampf immer bewusst sein und uns dementsprechend Vorbereiten. Gegen die Gewalt des Staates müssen wir Handlungsstrategien entwerfen und dürfen uns auf keinen Fall spalten lassen in "friedliche Demonstranten" und "militante Chaoten".
Wir grüssen euch und sind in Gedanken bei euch und allen Menschen die weltweit für ein Leben ohne Ausbeutung und Unterdrückung auf die Strasse gehen.
Der Kampf um Befreiung ist International!
Kapitalismus abschaffen!
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Revolutionärer Aufbau Schweiz
Wir schicken Euch Grüße aus den revolutionären Demos und Blöcken in Zürich, Basel, Winterthur und Bern!
Für uns, wie auch für euch, ist der 1. Mai als Klassenkampftag ein wichtiges Ereignis im Aufbau von Gegenmacht. An diesem Tag nehmen sich international ArbeiterInnen und Ausgebeutete seit über einem Jahrhundert die Straße, erkämpfen diese und verteidigen sie! Dies für die Idee einer klassenlosen Gesellschaft, die es wie kaum eine andere vermag, auf allen Kontinenten den unteren Klassen Hoffnung und konkrete Kampfmittel in die Hände zu geben.
In den praktischen Schritten zum Sturz des Kapitalismus kommt dem 1. Mai eine zentrale Bedeutung bei. Als verbindendes Element und erkämpfter politischer Raum führt er die vielen proletarischen Kämpfe und Bewegungen an verschiedensten Fronten des kapitalistischen Alltags zusammen. Hier sammeln wir unsere Kräfte, hier tauschen wir unsere konkreten Kampferfahrungen aus. Am 1. Mai treten wir aus der Vereinzelung im Alltag heraus und gehen in kollektiven Widerstand und Aufbau von Gegenmacht über. Erst hier - im Zusammengehen der Bewegungen - können sich politische revolutionäre Perspektiven entwickeln.
Deshalb haben wir für dieses Jahr die Parole "Raum aneignen, Kämpfe verbinden, Perspektiven entwickeln" gewählt. Im Vorfeld wurden bereits zwei Genossen aus unserer Organisation unter fadenscheingen Behauptungen verhaftet und aus unseren Reihen am heutigen Kampftag entfernt.
Zudem wurden unsere jüngsten GenossInnen von über 20 Bullen, mit Gummischrotgewehr im Anschlag gestoppt, als sie eine riesen Anzahl roter Fahnen und schönen, klassenkämpferischen Transparenten in unser Zentrum bringen wollten! Wundert uns dies? Nein, nicht wirklich: die kapitalistische Krise und ihre Folgen hinterlassen auch in der Schweiz ihre Spuren immer fassbarer, unsere Parole „Raum aneignen – Kämpfe verbinden – Perspektive entwickeln“ scheint auch für die andere Seite der Barrikade, ins Schwarze getroffen zu haben.
Wir wünschen Euch einen kraftvollen 1. Mai - auf dass wir für die alltäglichen Klassenkämpfe gestärkt werden.
Freiheit für unsere 2 verhafteten Genossen – Freiheit für alle politischen Gefangenen!
Für den Kommunismus!
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Rote Antifa NRW
Genossinnen und Genossen,
wir Grüßen alle TeilnehmerInnen der revolutionären 1. Mai Demonstration in Stuttgart und die Millionen ArbeiterInnen, Werktätigen, Erwerbslosen und Jugendlichen, die heute am Kampftag der Arbeiterklasse für eine freie, solidarische und klassenlose Gesellschaft auf die Straße gehen.
Besonders begrüßen wir es auch, dass es in eurer Stadt einen klassenkämpferischen Block auf der örtlichen DGB Demonstration gab und so auch dort revolutionäre Forderungen vertreten waren.
Seit über 120 Jahren ist der 1. Mai unser Tag, der Kampftag der Arbeiterklasse. Den Herrschenden ist der 1. Mai verhasst, denn jedes Jahr führen wir ihnen an diesem Tag vor Augen, dass ihre Macht vergänglich ist. Darum wünschen wir euch Kraft und Durchhaltevermögen, wenn die Handlanger der Kapitalisten heute wieder im Spalier neben euch her marschieren, euch abfotografieren oder euch direkt angreifen. Lasst uns diesen Tag und unsere erkämpften demokratischen Rechte mit allen Mitteln gegen unseren Klassenfeind, die Bourgeoisie, verteidigen und für eine neue, eine sozialistische Gesellschaft kämpfen.
Der 1. Mai ist international! Überall auf der Welt gehen heute Menschen auf die Straße, um gegen imperialistische Kriege, die herrschende Profit- und Verwertungslogik und für eine sozialistische Gesellschaft zu demonstrieren.
Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass sich die internationalen fortschrittlichen und revolutionären Bewegungen miteinander verknüpfen, solidarisieren und die Arbeiterklasse ihrer Macht wieder bewusst wird.
Lange lebe der 1. Mai!
Proletarier und unterdrückte aller Länder vereinigt euch!
Hoch die Internationale Solidarität!
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1. Mai Bündnis Magdeburg
Grußwort an die 1. Mai Demonstration
In revolutionärer Verbundenheit grüßen wir all jene, die mit uns heute überall auf der ganzen Welt auf den Straßen sind. Uns vereint der tägliche Kampf gegen Ausbeutung und Unterdrückung, gegen die Profitgier der Herrschenden, für unsere Rechte und Würde, für eine Welt ohne oben und unten.
Lasst uns zusammen Kämpfen und die Angriffe auf unsere Klasse zurückschlagen. Tragen wir unsere Wut auf die Straße und lasst uns gemeinsam die internationale Diktatur des Kapitals zerschlagen
Der 1. Mai ist unser Tag, der Tag, an dem überall auf der Welt der Ruf nach einer klassenlosen und herrschaftsfreien Gesellschaft zur vereinen, kraftvollen Botschaft wird. So findet auch in Magdeburg in diesem Jahr wieder eine revolutionäre 1. Mai Demonstration unter dem Motto Kapitalismus bedeutet Krieg und Krise statt. Wir senden euch von hier aus Magdeburg klassenkämpferische Grüße an die revolutionäre 1. Mai Demonstration in Stuttgart wie überall auf der Welt.
Den Klassenkampf von unten organisieren!
Für die soziale Revolution weltweit!
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