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VERHANDLUNG GEGEN ANTIFASCHISTEN IN HEIDENHEIM

Solidarität mit allen AntifaschistInnen
Staatliche Repression zurückschlagen!

Am Mittwoch, den 25. Januar wurde in Heidenheim ein Antifaschist aus Stuttgart zu einer 2monatigen Freiheitsstrafe auf Bewährung und zur Zahlung von 750,- Euro verurteilt. Im wird vorgeworfen, im August 2005 Steine auf einen Aufmarsch von Nazis in Heidenheim geworfen und sich anschließend der Festnahme widersetzt zu haben. Wie üblich beruht die Anklage ausschließlich auf Aussagen der Polizei.

Der Aufmarsch der Nazis in Heidenheim am 13. August wurde von 600 Cops, inkl. Reiter- und Hundestaffeln und vermummten BFE-Schlägertrupps gegen den Protest und Widerstand mehrerer Hundert AntifaschistInnen durchgesetzt. Trotz brutalem Vorgehen der Polizei, mit Pfefferspray- und Schlagstockeinsätzen und der Einkesselung von AntifaschistInnen, wurden brennende Barrikaden errichtet und die Nazis und ihre Beschützer mehrmals mit Steinen und Leuchtspurmunition angegriffen.

Der Antifaschist wurde beschuldigt, Steine in Richtung des Nazi-Aufmarsches geworfen und bei seiner Festnahme einen Zivil-Polizisten verletzt zu haben. Vor Gericht wurde deutlich wie die Verletzung des Zivil-Polizisten tatsächlich zu stande kam: Er warf sich dem, vor einem BFE-Truppe flüchtenden Antifaschisten in den Weg und stürzte dabei. Die Anklage und Verurteilung beschränkte sich letztlich allein auf diesen Vorfall, die angeblichen Steinwürfe spielten vor Gericht keine Rolle mehr.


Pressemitteilung der Bunten Hilfe Stuttgart zum Prozess >>>


 

Flugblatt der Bunten Hilfe als PDF >>>
Text des Flugblattes der Bunten Hilfe >>>

 

 

 



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