Home Kontakt Links    

 

 
Weg mit dem Nazi-Zentrumin Hohenberg!
 

Antifaschistische Demonstration gegen Nazi-Zentrum in Hohenberg

Am Samstag, den 09. April 2005 beteiligten sich ca. 1200 bis 1500 Menschen an einer Demonstration in Hohenberg (Gemeinde Rosenberg bei Ellwangen). Die Demonstration richtete sich gegen den ehemaligen Landgasthof "Goldenes Kreuz", der im letzten Jahr von Andreas Thierry, einem seit Jahren aktiven Nazi gekauft wurde. Dieser arbeitet eng mit der "Bewegung Deutsche Volksgemeinschaft" (BDVG) und der NPD/JN zusammen und will das Gebäude zu einem Zentrum für die regionale Nazi-Szene umbauen.

Die Demonstration setzte ein deutliches Zeichen gegen den Versuch der Nazis, in der Region weiter Fuß zu fassen. Die große Beteiligung lässt darauf hoffen, dass sich der Widerstand gegen das Nazi-Zentrum weiter fortführen wird und die Nazis gezwungen werden sich wieder zurückzuziehen.
Mit der Demonstration wurde aber auch verdeutlicht, dass sich die antifaschistischen Proteste nicht spalten lassen. Im Vorfeld wurde von Teilen der bürgerlichen Medien und konservativen Kreisen versucht, gegen revolutionäre und militante AntifaschistInnen zu hetzen und sie teilweise sogar mit den Nazis gleichzusetzen. Das Bündnis, das die Demonstration organisierte und die UnterstützerInnen ließen sich dadurch allerdings weder spalten noch verunsichern. So sprachen auf der Demonstration u.a. Peter Gingold, ehem. Widerstandskämpfer und Mitglied beim Verbund der Verfolgten des Naziregimes (VVN), Anne Rieger von der IG Metal, ein Pfarrer, ein Landtagsabgeordneter der SPD, sowie ein Vertreter der Antifa Freiburg und eine Vertreterin der Antifa AG der Revolutionären Aktion Stuttgart. Trotz der Heterogenität der RednerInnen ebenso wie der DemonstrationsteilnehmerInnen, vermittelte die Demonstration Entschlossenheit beim gemeinsamen Ziel - dem Verschwinden der Nazis aus Hohenberg.
Die Polizei, die im Vorfeld mit schikanösen Auflagen für die Demonstration provozierte, hielt sich während der Demonstration, wohl nicht zuletzt auch dank deren Stärke zurück. Lediglich zahlreiche Beamten des Staatschutzes in Zivil und Polizei-Kameras observierten die Demonstration bis zu deren Ende.
Trotz Provokationen der Nazis, die die TeilnehmerInnen der Demonstration fotografierten, blieben die Proteste vor dem Haus, wie für diesen Tag angekündigt, weitgehend friedlich.

Der zeitgleiche Aufmarsch der Nazis in Schwäbisch Hall, zu welchem BDVG, NPD/JN und verschiedene "Freie Kameradschaften" mobilisierten, kann für die Nazis wohl als Flop bezeichnet werden. Trotz großer Mobilisierung, der Sicherheit dass nur wenige AntifaschistInnen in Schwäbisch Hall gegen den Aufmarsch protestieren würden, da sich deren Großteil an der Demo in Hohenberg beteiligte und "hochrangiger" Redner wie Lars Käppler, Alexander Neidlein (JN Landesvorsitzender) und Christian Worch, beteiligten sich nur etwa 200 Nazis daran.

Alles in allem war der Tag ein Erfolg für AntifaschistInnen, auf dem sich sicher weiter aufbauen lässt. Die Nazis müssen in jedem Fall in Zukunft mit starkem und kontinuierlichem Widerstand gegen ihre Strukturen vor Ort und ihre Aufmärsche rechnen.

Bilder von der Demonstration am 09.04.2005

weiter >>>

http://www.autonomes-zentrum.org/ai/texte/bilder2005_0409.html >>>

http://de.indymedia.org/2005/04/111457.shtml >>>

Infobroschüre zur Demonstration am 09.04.2005

http://www.antifa-freiburg.de/spip/IMG/pdf/nwv-broschuere-klein.pdf >>>

Aufruf der Antifa AG der Revolutionären Aktion Stuttgart zum revolutionären Antifaschisten Block am 09.04.2005

Aufruf >>>



Home zurück nach oben