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Newsletter 74 - 15.02.2007
 

Newsletter der Revolutionären Aktion Stuttgart (74)


Kurz und bündig:

> Die RAF-Aktivistin Brigitte Mohnhaupt wird nach 24 Jahren - einer der längsten jemals in der BRD abgesessenen Haftstrafen - im März aus dem Gefängnis entlassen. Mit ihren Knaststrafen davor, saß sie mehr als 28 Jahre lang, mehrere Jahre davon in Isolationshaft. Wie eh und je übertreffen sich die diversen Organe der bürgerlichen Medien gegenseitig mit ihrer Hetze. Staat und Justiz lassen sich derweil als demokratische Wohltäter feiern, da sie die >Top - Terroristin< endlich freilassen.
Wir dokumentieren unten einen Artikel aus dem Gefangenen Info, veröffentlicht auf der Internet-Seite www.political-prisoners.net


> Aktuelle Infos zur Anti-G8 Mobilisierung aus Stuttgart und der Region findet ihr ab sofort unter folgender Adresse: www.antig8-stuttgart.tk


> Gegen das Nazi-Konzert mit Frank Rennicke am morgigen Freitag wird es ab 17 Uhr eine Kundgebung in Stuttgart geben - Am HBF an der Lautenschlagerstraße. Siehe auch den Aufruf weiter unten.


> Die Demonstration gegen die NATO-Sicherheitskonferenz in München wurde auch in diesem Jahr wieder massiv von der Polizei angegriffen. Trotzdem zog sie lautstark und entschlossen durch München. Mehr dazu unter: www.no-nato.de

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Freiheit für die Gefangenen aus der RAF!
(Artikel aus dem Gefangenen Info)

Schon oft sind an dieser Stelle Artikel zur Situation der Gefangenen aus der RAF erschienen, deswegen drängt sich die Frage auf, warum jetzt schon wieder?
Eine Antwort ist, es sind immer noch vier ehemalige Mitglieder der RAF inhaftiert, die sofort raus müssen!
Brigitte Mohnhaupt: Festgenommen 1982 und war in den siebziger Jahren über 4 Jahre inhaftiert. Weggeschlossen ist sie also seit insgesamt über 28 Jahren.
Christian Klar: Weggeschlossen seit über 24 Jahren.
Birgit Hogefeld: Weggeschlossen seit über 13 Jahren.
Eva Haule, sie wurde festgenommen 1986 und ist jetzt im halboffen Vollzug, was heißen soll, dass sie tagsüber eine Ausbildung macht und abends wieder in den Knast zurück muss.

Die Rolle der Medien
Anfang Januar erschienen mehrere Artikel in der bürgerlichen Presse, die vor allem über Christians und Brigittes mögliche Freiheitsperspektive berichteten. Anfangs erschien am 28.12. erschien ein halbseitiger Artikel in der Stuttgarter Zeitung über eine mögliche Hafterleichterung von Christian, darauf reagierte Waltraud Schleyer, die Witwe von Hanns-Martin Schleyer in der Bild am 30.12.: "Lasst den Mörder meines Mannes nicht frei!" In diesem Artikel sprach sie sich gegen die Freilassung Christians aus. Dieser war ebenso wie Brigitte damals in der RAF organisiert. 1977 nahm ein Kommando der RAF den ehemaligen SS-Wirtschaftsführer in der besetzten Tschechoslowakei und höchsten Kapitalistenfunktionär der BRD Schleyer gefangenen, um elf Gefangene aus ihrer Organisation zu befreien.
Brigitte und Christian wurden zu lebenslänglich verurteilt. In einem Kronzeugenprozess kam für Christian ein weiteres Lebenslänglich dazu, und es wurde auch die "Schwere der Schuld" festgestellt, d.h. eine Entlassung ist nicht vor 20 Jahren möglich. Willkürlich wurde die Mindesthaftdauer auf 26 Jahre festgelegt. Damit soll er frühestens Anfang 2009 freigelassen werden. Derzeit prüft das zuständige baden-württembergische Justizministerium Hafterleichterungen für ihn, wie z.B. Freigänge oder Urlaub. 2003 hat er ein Gnadengesuch beim damaligen Bundespräsidenten Rau gestellt.
In dem besagten Artikel ist auch ein angebliches Foto von Christian veröffentlicht, das aber nicht ihn, sondern Willy Peter Stoll zeigt. Dieses RAF-Mitglied wurde 1978 von der Polizei erschossen. Insgesamt kamen 26 Militante ums Leben, davon 9 im Knast. Brigitte hat vor über 2 Jahren einen Antrag auf Haftentlassung gestellt, einen anderen, angeblich negativ entschiedenen gibt es nicht. Statt unverzüglich darüber zu entscheiden, wurde im Sommer 2006 erst einmal die "Schwere der Schuld" festgestellt und zusätzlich die Mindesthaftdauer willkürlich auf 24 Jahre festgelegt. Dazu kommen noch ein paar Monate verbüßter Beugehaft, obwohl die Beschwerde
dagegen bis heute nicht rechtskräftig beschieden ist.
Die Süddeutsche Zeitung(SZ) vom 11.1. bezeichnet Brigitte als "Chefin der RAF, als Unbeugsame, die sich nicht distanziert hat". Damals wie heute, immer bezeichnen die Herrschenden die Strukturen der Guerilla als autoritär, obwohl sich die ehemaligen Mitglieder aus der RAF immer gegenteilig geäußert haben. Die Berliner Zeitung vom selben Tag
konstatiert bei ihr "Ungebrochenheit" und vermisst "fehlende Reue" und rechtfertigt so die lange Haft. Der Kommentar der SZ befürwortet den Antrag, weil es keine Sicherheitsbedenken mehr gibt: "Mit Sicherheit nicht. Sie wird eine Fremde sein in der Welt, in die sie entlassen wird, ein Fossil aus vergangener Zeit, unschädlich wie alle Fossilien. (...) 24 Jahre sind eine sehr lange Zeit, wenn man in einer Zelle sitzt." Vergegenwärtigen wir uns noch einmal die Isolationshaftbedingungen der Gefangenen aus der RAF: sechs bis acht Jahre Isolation, danach
modifizierte Sonderbehandlung, das heißt Isolation in Kleinstgruppen, verbunden mit strenger Zensur und Kontrolle bis zum Tag ihrer Entlassung.
Ich bin noch einmal so genau auf die SZ eingegangen, weil zum einen eine bestimmte politische Linie in diesem Konflikt aufgezeigt wird, zum anderen einige Linke wegen der Befürwortung der Freilassung von Brigitte den Artikel okay fanden. Andere Zeitungen wiesen auf das Alter der beiden hin, sinngemäß, sie befinden sich im Spätherbst ihres Lebens, deshalb sind sie ungefährlich wie ein Fossil und dürfen raus.
Auch Christian wird mit Attributen versehen wie "Chef, Symbolfigur oder Hardliner". So die Berliner Zeitung oder Frankfurter Rundschau (FR) vom 12.01.
In der FR vom 19.01. wendet sich Baden-Württembergs Justizminister Ulrich Goll (FDP) gegen eine rasche Begnadigung Christians. Er meint, dass Christian frühestens am 3. Januar 2009 entlassen werden kann. Gegen seine rasche Begnadigung aus Golls Sicht u.a. spricht, dass
Christan dann "in Sondersendungen oder als Autor" am 30. Jahrestag des "heißen Herbstes" auftreten könnte. Dieses Jahr wird anlässlich der Aktionen der RAF gegen den Generalbundesanwalt Buback, den Bankier Ponto und Schleyer sowie anlässlich der toten Gefangenen in Stammheim aus dem Jahre 1977 eine regelrechte mediale Offensive der Herrschenden zelebriert werden. Filme und Bücher von Stefan Aust, Bernd Eichinger, Andreas Veiel, Gerd Koenen und Wolfgang Kraushaar gibt es bzw. wird es geben, die das offizielle Bild der angeblichen Selbstmorde der Gefangenen in Stammheim und der autoritären RAF weiter festschreiben. Nach einer Freilassung könnten Christian und Brigitte ebenso wie auch ehemalige Gefangene dieser Legendenbildung entgegenzutreten.
Christian hat sich in dem Interview mit Günter Gaus vom 12.12.2001 dafür ausgesprochen, "dass eine Gruppe wie die RAF, die dann irgendwann Geschichte geworden ist, aber durch Fehler und Anstöße Inspiration wird für neue Aufbrüche - ich fühl mich verantwortlich, da nichts zuschütten oder zu denunzieren". Nicht nur für die Bild (29.1.)., sondern für den gesamten Medienverbund gehören diese "Ansichten auf den Müllhaufen der Geschichte". Das Hamburger Abendblatt vom 2.2. fragt besorgt: "Oder gibt es in unseren Land noch immer Menschen, die ihr ,klammheimliches' Verständnis für die Taten der RAF-Generation weiter kultivieren?" Und zieht einen Bogen zur Gegenwart: "Von Anschlägen auf Häuser und Autos prominenter Wirtschaftsführer, wie wir in dieser Tage erleben, bis zum Mord ist es nur ein kleiner Schritt." Sachbeschädigung gegen den G8-Gipfel im Juni werden zu Anschlägen aufgebauscht, um diese Gruppen mit 129a-Ermittlungsverfahren durch die Generalbundesanwaltschaft zu kriminalisieren und abzuschrecken. Es wird aber auch die Angst der Herrschenden ersichtlich, die mit all ihrer Macht verhindern wollen, dass es zu einem authentischen Austausch über die Unterschiede, aber auch die Gemeinsamkeiten von damals und heute kommen könnte. Das ist ein weiterer Grund, warum diese Gefangenen weiter weggesperrt werden!
Die TAZ vom 22.1. verlangt deshalb von den Gefangenen aus der RAF: "Entschuldigt Euch!" In seinem Kommentar führt Rath zynisch aus, dass "ehemalige RAFler ein Musterbeispiel für gelungene Reintegration von Straftätern" sind. Rath konstatiert bei Christian zwar härtere Haftbedingungen, als Isolationsfolter will er das aber nicht bezeichnen. Er führt zwar weiter aus, "wäre er als normaler Straftäter im Ausland so behandelt worden, hätte man die entsprechenden Jahre doppelt oder dreifach angerechnet". "Anderseits ist er weder besonders krank …". Dazu meint eine Leserbriefschreiberin am 29.1.: "Die ... in Anführungszeichen gesetzte Isolationsfolter wird auch weiße Folter genannt, weil sie keine sichtbaren physischen Spuren am Körper hinterlässt. Sie dient der sensorischen Deprivation und sozialen Isolation, die auf das Aushungern der Seh-, Hör-, Riech-, Geschmacks- und Tastorgane zielt; was zu lebensgefährlichen Zuständen führen kann. Selbst die UNO hat die Isolationshaft als Folter geächtet Folgen sind z.B. Kopfschmerzen, Schwindelanfälle, Konzentrationsschwierigkeiten, Müdigkeit, Schlafstörungen, chronischer Schnupfen, Gedächtnisverlust ... Diese Sonderhaftbedingungen gehen an keinen der Gefangenen spurlos vorbei. Dazu kommen Langzeitfolgen ... Und da behauptet ihr, dass Christian Kar nicht besonders krank ist?" Weiter meint Rath: "… Noch habe er sich expliziert von seinen RAF-Morden distanziert." Haben sich PolizistInnen von ihren Erschießungen distanziert? Haben die Führungsetagen der Dresdner Bank oder von Daimler sich von ihrer Mitarbeit für den Nationalsozialismus entschuldigt? Oder von ihren Verstrickungen mit dem damaligen Apartheidsregime in Südafrika? Oder Schleyer von seiner Teilhabe an der NS-Arisierungspolitik in der besetzten CSR oder später von den Aussperrungen streikender Arbeiter?
Buback war für die Sondergerichte und die verschärften Isolationshaftbedingungen gegen die Gefangenen aus der RAF verantwortlich, die 9 Inhaftierte nicht überlebten. Hat seine Behörde
das jeweils bedauert? Oder sind die Eliten und ihre Büttel für all ihre Taten angemessen verurteilt worden? Die Bild verlangte laut Tagesspiegel vom 1.2., dass Christian in ihrem Blatt einen Brief an die Schleyer-Witwe schreiben soll. Christian selber sagte dazu in einem Gespräch mit Gaus am 12.12.2001, das damals im Fernsehen ausgestrahlt wurde: "Im politischen Raum, vor dem Hintergrund unseres Kampfes sind das keine Begriffe. ... Ich überlasse der anderen Seite ihre Gefühle und respektiere die Gefühle, aber ich mache es mir nicht zu eigenen. Das sitzt zu tief drin, dass gerade hier in den reichen Ländern zu viele Menschenleben nichts zählen. Vor der Trauer müsste sich vieles ändern. Belgrad wird bombardiert - das bedeutet nichts. In vielen Ländern werden Verhältnisse hergestellt, wo ein Menschenleben nicht mal einen Namen hat."
Rath fordert "eine Entschuldigung" im Einklang mit fast der gesamten BRD-Journaille und mit PolitikerInnen fast aller Parteien. Wenn nicht, soll er noch weitere "zwei Jahre" im Knast brummen. Fast alle schließen sich der Argumentation des Generalsstaatsanwalts Klaus Pflieger an, der sich in der FR vom 22.1. so äußerte. Rath schreibt auch in anderen Zeitungen wie in der Hannoverischen Allgemeinen Zeitung.
Der Schauspieler und Gewerkschafter Rolf Becker wurde wegen seines Engagements für Christians Freilassung im Focus vom 5.2. angegriffen. Insgesamt werden in den Medien die Sonderhaftbedingungen der Inhaftierten und ihre psychischen und physischen Auswirkungen tabuisiert, und es herrschen weiter Rache, Vergeltung und Siegerjustiz vor.

Reaktion der Staatsgewalt
Kurz erwähnt werden sollte auch, dass es immer wieder Verfahren gegen Gefangene und ehemalige Gefangene aus der RAF gibt, bis hin zu Androhung von Beugehaft. (Gefangenen Info 309) Weiterhin droht Knut Folkerts nach einer langen Haft von 18 Jahren eine Auslieferung nach
den Niederlanden. Auch werden noch "mindestens sieben mutmaßliche RAF-Mitglieder gesucht". (Welt an Sonntag 4.2.) In den Medien schlägt sich die Meinung der herrschenden Klasse nieder, so dass es sich eigentlich erübrigt, das noch groß zu ergänzen. Der Stuttgarter Generalsstaatsanwalt Klaus Pflieger fordert: "Wir müssen die Täter auf das reduzieren, was sie sind, nämlich Verbrecher." Ulla Jelpke, Bundestagsabgeordnete der Linkspartei meint dazu: "Der Staatsanwalt stellt sich in unselige Tradition des ,Feindstrafrechts' … Damals wurden die Rechte der Verteidigung massiv beschnitten, die Gefangenen wurden in folterähnlicher Isolationshaft gehalten, es wurden Sondergesetze wie der Paragraf 129a verabschiedet." Sie führt weiter aus: "Dieses ,Feindstrafrecht' wird heute weiter fortgeführt: Die Bundesregierung sieht gezielt weg, wenn die CIA-Gefangene kreuz und quer durch Europa in Geheimnisgefängnisse verschleppt, BND und BKA reisen nach Guantanamo ... um von der Arbeit der dortigen ,Verhörspezialisten' zu profitieren." Die Widerstandsbekämpfung im Innern wird also immer weiter ausgebaut und verschärft, um die deutschen Kriegseinsätze, es sind rund 9000 Bundeswehrsoldaten derzeit auf dem Balkan, in Afrika, im Nahen Osten und in Zentralasien im Einsatz, abzusichern. Der zukünftige bayerische Ministerpräsident Beckstein meinte in der Welt vom 24.1.: Die RAF habe "Deutschland an den Rand des Ausnahmezustandes gebracht". Auch Bundesjustizministerin Zypries äußert sich im Spiegel 6/2007 ähnlich: "... dass die Zeit der RAF eine einschneidende Phase für die Geschichte der Bundesrepublik war, unter der man keinen Schlussstrich … ziehen sollte." Damit gestehen beide unfreiwillig ein, wie verunsichert die herrschende Elite durch die Aktionen der Guerilla war, und rechtfertigt somit die weitere Härte gegen diese Gefangenen.
Selbst heute bemängeln HörerInnen bei öffentlichen Debatten zu dieser Thematik im NDR Info vom 24.1., dass die politische und selbstlose Motivation der RAF unter den Tisch fällt, und sie ziehen dabei negative Vergleiche zu den egoistischen Managern aus den Vorstandsetagen. Oder deren Kollege Schleyer wird nicht als Opfer gesehen, sondern als ehemaliger Nazi. Walter Herzinger beunruhigt das in der Welt am Sonntag vom 28.1., "dass der Mythos der RAF als eine Vereinigung zwar irregeleiteter, aber eigentlich wohlmeinender Idealisten bis in die liberale Mitte der Gesellschaft hineinstrahlt".

Geschichtsbewältigung
Um diese Entwicklung zurückzudrängen und den Aufbruch von 1968 in die herrschende Realität zu integrieren, gibt ein "68-Bashing", wie die Verlegerin Hanna Mittelstädt in der Jungen Welt zum Jahresende richtig feststellte. Das hat natürlich auch negative Auswirkungen auf die Gefangenen aus der RAF, denn diese kamen aus den weltweiten Aufbrüchen der 60er Jahre und agierten für eine klassenlose und befreite Gesellschaft. Politisch und militärisch bekämpften sie damals unter anderem die starke US-und NATO-Militärpräsenz hier in der BRD und griffen führende Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft des wieder erstarkten Deutschlands an.
Federführend bei dieser Kampagne ist das Institut für Sozialforschung aus Hamburg mit seinem Leiter Jan-Philipp Reemtsma und Wolfgang Kraushaar, beides ehemalige Linke, und der heutige Spiegelchefredakteur Stefan Aust. "Gnade für die Gnadenlosen?" titelte diese Blatt in seiner Ausgabe vom 5.2. Für seine Denunziationen ist Aust vom Staat mit Auszeichnungen belohnt worden. Als geläuterter Alt-68er will besonders Krausshaar heute den Interpreten der Bewegung spielen. Dass konnte teilweise auch gelingen, weil Teile der Akten der linken Bewegung an das Reemtsma-Institut gegangen sind, und Kraushaar "Hilfspolizeiforschung", so der Verleger Lutz Schulenburg, betreibt. Seine "Recherchen" bestehen im Wesentlichen aus Akten des
Staatsschutzes und er setzt dessen Vorgaben um.

Die (radikale) Linke.
Die Linke hält sich in dieser Debatte bisher zurück. Das hat bestimmt viel damit zu tun, dass sie sich in einer Defensive befindet und, statt eigene politische Vorstellungen zu entwickeln, sich teilweise immer mehr den herrschenden Werten anpasst. Deutlich wurde das an den Reaktionen an der Kritik des Jelinek-Stücks "Ulrike Maria Stuart", das im Gefangenen Info 319 und auf den deutschsprachigen Seiten von Indymedia veröffentlicht wurde. In dieser Aufführung "arbeiten sowohl der Regisseur Stemann als auch Jelinek intensiv an der Dekonstruktion der Legende RAF". (TAZ-Nord, 27.10.2006). Einige LeserInnen von Indymedia entgegnen der Kritik an
diesem Machwerk, indem sie auf Kraushaar verweisen. Dieses unsolidarische Verhalten ist keine Ausnahme, denn in der neusten Ausgabe der Radikal findet sich so was auch gegenüber der RAF wieder. Dort wird das Trennende herausgestellt, anstatt bei aller Unterschiedlichkeit und Kritik das Gemeinsame zu betonen, dass z.B. die restlichen Gefangenen immer noch eingeknastet sind und endlich raus kommen müssen!
Zurück zu Indymedia. Dort schreibt eine Leserin: "Bezieht sich die Kritik nicht auf das Stück, sondern auf die Darstellung der RAF". Diese Trennung finde ich falsch, denn Form und Inhalt gehören zusammen und diese Bühne wird staatlich subventioniert und kontrolliert. Es gab vor allem vor über 30 Jahren oft staatliche und publizistische Interventionen gegen progressive Stücke, die bis hin zur Zensur und Absetzung reichten. Erinnert werden soll hier an Ulrike Meinhofs Film Bambule, der über 20 Jahre nicht im Fernsehen gezeigt werden durfte.
Aber es gab auch zustimmende Kritik bei Indy: "Das Stück war eine Katastrophe! Hier offenbaren sich die tiefen Abgründe bürgerlicher Kunst!" und "dass sich überhaupt jemand aus diesem historischen Zusammenhang der alten RAF wieder zu Wort meldet hat".

Was tun?
Es gibt von verschiedenen Seiten endlich das Bedürfnis, sich zu der Freilassung der restlichen Gefangenen aus der RAF zu verhalten und der ganzen bürgerlichen Propaganda zum dreißigsten Jahrestag des 18. Oktober, dem Tag, als die 3 Gefangenen aus der RAF, Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe starben, etwas entgegenzusetzen. Die Ereignisse um den 18. Oktober 1977 sind bis heute nicht aufgeklärt. Für den Staat war es Selbstmord, wer aber das Gegenteil vertritt, hat mit strafrechtlichen Konsequenzen zu rechnen. Um dem zu entgegnen, sollte vom Staat gefordert werden, dass er seine Geheimschränke mit seinen Abhörprotokollen öffnet, um endlich Transparenz über die Stammheimer Todesnacht zu erhalten.
"Wie viel sind hinter Gittern, die wir draußen brauchen", sangen damals Ton Steine Scherben. Was damals galt, hat heute auch noch seine Berechtigung. Aus welchen Gründen die Freiheit der letzten 4 Gefangenen aus der RAF gefordert wird, ist da sekundär: ob nun humanistisch oder politisch. Weiterhin könnten im Rahmen des 18. März, dem Tag für die Freiheit der politischen Gefangenen, die ersten Diskussionen und Aktionen beginnen, um etwa durch eine Demonstration zum 18. Oktober nach Stuttgart, dem Knast dort oder dem zuständigen Justizministerium, zu initiieren, um dem offiziellen Medienspektakel zum Deutschen Herbst was entgegenzusetzen. Hier ist die Folter weiter erforscht worden, wie am Universitätskrankenhaus Eppendorf in Hamburg Anfang der siebziger Jahre, exekutiert und in viele Ländern exportiert worden. Die restlichen Gefangenen aus der Guerilla müssen ohne Wenn und Aber jetzt raus!

"Es muss immer wieder betont werden: Schließlich ist die Welt geschichtlich reif dafür, dass die zukünftigen Neugeborenen in ein Leben treten können, das die volle Förderung aller ihrer menschlichen Potentiale bereithalten kann und die Gespenster der Entfremdung von des Menschen gesellschaftlicher Bestimmung vertrieben sind."
(Christian Klar)


Literaturhinweise:
Pieter Bakker Schut: Stammheim. Neuer Malik Verlag
Irmgard Möller: "RAF - das war für mich Befreiung!"
Gudrun Ensslin: "Zieht den Trennungsstrich jede Minute"
Beides erschienen im Konkret Literatur Verlag

Wolfgang, Redakteur beim Gefangenen Info


Dieser Artikel erscheint auch in der neusten Ausgabe des Gefangenen Infos 321.
Weitere Themen:
-Interview mit dem Schauspieler Rolf Becker, der Christian Klar besucht
-Neues zum Magdeburger 129a-Verfahren
-Berichte auch zur Lage von Gefangenen aus Europa und den USA
Das Gefangenen Info kostet 1,55 Euro und ist zu beziehen über: GNN-Verlag Neuer Kamp 25 20359 Hamburg
E-Mail: gnn-hhsh@hansenet.de <mailto:gnn-hhsh@hansenet.de> Gefangenen Info im Netz: www.political-prisoners.net

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ANKÜNDIGUNGEN

FASCHING BLEIBT BUNT! DAS NAZIKONZERT VERHINDERN!

Für Freitag, den 16.02. hat die NPD eine "Faschingsparty" für Stuttgart angekündigt, für welche nach eigenen Angaben ca. 250 geladene Personen erwartet werden.

Hierfür wurde der rechtsextreme Liedermacher Frank Rennicke eingeladen, der bereits zweimal wegen Volksverhetzung und Verbreitung jugendgefährdender Schriften verurteilt worden ist. Die Strafen wurden
jedoch zur Bewährung ausgesetzt. In der Neonaziszene besitzt er Kultstatus - er selbst bezeichnet sich als "nationaler Barde" - und zieht mit seinen Veranstaltungen neben Altnazis auch junge Neonazis an.

Bereits Mitte Januar hat die NPD nach eigenen Angaben eine nicht öffentlich angekündigte rechtsextreme Veranstaltung mit angeblich 170 Teilnehmern durchgeführt. Diese Entwicklung zeigt eindeutig, dass die
Rechtsextremisten versuchen sich ein Forum in Stuttgart zu schaffen, um ihre menschenverachtenden Inhalte in die Öffentlichkeit zu tragen.

Das kann und darf nicht hingenommen werden!

Deshalb auf zur Gegenkundgebung, Freitag, den 16. Februar, 17 Uhr auf der Lautenschlagerstraße beim Stuttgarter Hauptbahnhof.


Aufrufende: ['solid] - die linke Jugend Baden-Württemberg, VVN-BdA Stuttgart, Antifaschistisches Aktionsbündnis Stuttgart, Jusos Stuttgart, SDAJ Stuttgart, Initiative Turn it down, Sozialistische Alternative Voran - Ortsgruppe Stuttgart, Jugendhausclub Degerloch


AKTUELLER STAND DER ANTI G8 MOBILISIERUNG IN STUTTGART UND DER REGION

Im Juni 2007 ist es soweit: Die Staatschefs der acht führenden imperialistischen Nationen treffen sich in Heiligendamm zum G8 Gipfel. Gegen dieses Treffen und gegen die aktuelle Politik dieser Staaten die Krieg, Ausbeutung, Repression und Umweltzerstörung bedeutet, werden wieder Zehntausende oder mehr auf die Straße gehen. Die Mobilisierung ist bereits angelaufen - Bündnistreffen, Aktionskonferenzen, Mobilisierungsveranstaltungen und militante Aktionen mit Bezug zum G8 finden schon seit Monaten statt.
Im Anti G8 Bündnis für eine Revolutionäre Perspektive haben sich verschiedene Gruppen bundesweit zusammengefunden um im Widerstand inhaltlich und praktisch eine kämpferische und antikapitalistische Positionierung sichtbar werden zu lassen. Dabei soll nicht nur der Widerstand gegen die herrschende Politik im Mittelpunkt stehen, sondern auch eine Debatte zum Aufbau antikapitalistischer und revolutionärer Strukturen und die Perspektive hin zu einer befreiten Gesellschaftsordnung.

Am 21. Januar gab es in Stuttgart bereits eine, mit mehr als 50 Menschen recht gut besuchte, Veranstaltung zum G8 und dem aktuellen Stand, sowie den Perspektiven des Widerstandes. Um die Debatten zu vertiefen, die Mobilisierung gemeinsam zu organisieren und die nächsten Aktivitäten vor dem G8 Gipfel zu besprechen fand am 04. Februar ein weiteres Treffen statt. Dort wurden die nächsten Schritte und verschiedene Ideen zur Mobilisierung diskutiert und beschlossen:
In den nächsten Wochen finden zunächst mehrere Workshops statt, dort besteht die Möglichkeit sich verschiedenes Grundwissen anzueignen und dieses gleich praktisch werden zu lassen - nähere Beschreibungen zu den Workshops siehe unten. Danach werden Arbeitsgruppen, die sich um die verschiedenen Bereiche der Mobilisierung kümmern, gebildet.
Im März oder April findet dann ein weiteres Treffen für alle Beteiligten statt, um sich über den Stand der Workshops und der Arbeitsgruppen auszutauschen und die konkreten nächsten Aktivitäten gemeinsam zu besprechen.
Eine Homepage, die noch in den nächsten Tagen online geht, soll immer einen Überblick über Termine und wichtige Infos für die Mobilisierung aus Stuttgart und der Region verschaffen.

Die Workshops haben zum einen den Anspruch konkret die Mobilisierung zu unterstützen, bzw. dafür zu sorgen dass die Aktivitäten in den Arbeitsgruppen von möglichst vielen gemeinsam gestaltet werden können. Zum anderen sollen das vermittelte Wissen und Können natürlich auch über den G8 Gipfel hinaus in die politische Arbeit der AktivistInnen einfliesen und weiterentwickelt werden. Die nächsten Termine:


Workshop Antirepression
Samstag, 17.02. um 14 Uhr im Subversiv, Benckendorffstr. 4, Stuttgart-Heslach

Wie verhalte ich mich bei Festnahmen? Mit welchen Taktiken des Repressionsapparates sind wir bei Großmobilisierungen konfrontiert? Wie können wir uns möglichst weit vor Polizeiübergriffen und staatlicher Verfolgung schützen? Was ist mit Computersicherheit und allgemeinen Verhaltensregeln den Behörden gegenüber?
Beim ersten Treffen des Workshops soll es eine Einführung in die allgemeine Antirepressionsarbeit geben und die nächsten Termine vereinbart werden. Am Ende sollen alle Beteiligten in der Lage sein selbst Aufgaben wie die des Ermittlungsausschusses bei Demonstration übernehmen zu können und die Mobilisierung im Vorfeld und vor Ort in Heiligendamm inhaltlich und praktisch unterstützen zu können.
Achtung: Bitte kommt pünktlich ins Subversiv, da der Workshop evtl. in anderen Räumlichkeiten stattfindet, zu denen wir gemeinsam fahren! Wer einen Laptop besitzt kann diesen gerne mitbringen!

Workshop Aktionsformen
Samstag, 17.02. um 17 Uhr im Subversiv, Benckendorffstr. 4, Stuttgart-Heslach

Sitzblockaden, Straßentheater, Kommunikationsguerilla Aktivitäten,... - welche Erfahrungen gibt es mit verschiedenen Aktionsformen, was ist zu beachten? Was ist im Zusammenhang mit der Anti G8 Mobilisierung sinnvoll? Wo verlaufen die Grenzen zwischen legal und illegal?
Beim ersten Treffen des Workshops soll es eine Debatte über verschiedene Aktionsmöglichkeiten geben und die nächsten Termine vereinbart werden. Am Ende sollen konkrete Planungen für die Mobilisierung vor und während dem G8 Gipfel stehen und die Diskussionen in die verschiedenen AGs einfließen.
Achtung: Bitte kommt pünktlich ins Subversiv, da der Workshop evtl. in anderen Räumlichkeiten stattfindet, zu denen wir gemeinsam fahren!

Workshop Layout (Teil 2)
Dienstag, 20 .02. um 18 / 19 Uhr im Subversiv, Benckendorffstr. 4, Stuttgart-Heslach

Wie erstelle ich einen Flyer als schwarz/weiß Kopier- oder als mehrfarbige Druckvorlage? Was ist beim Layout von Flugblättern zu beachten? Ist es ein Hexenwerk ein Plakat zu machen, brauche ich dazu eine mehrjährige Ausbildung oder geht es nicht auch einfach mit ein wenig Grundwissen, Übung und Kreativität?

Beim ersten Treffen des Workshops gab es eine Einführung in den Umgang mit Graphik-Programmen, die Beteiligten versuchen sich nun bereits bis zum 20.02. an Aufkleber-Entwürfen für die Anti G8 Kampagne. Ab 18 Uhr findet für alle die beim ersten mal nicht da waren (und für die die noch einmal kommen wollen) nochmals eine Einführung statt. Ab 19 Uhr geht es dann weiter: Noch mehr Tipps, Hinweise und Anregungen und Hilfe beim fertigstellen der Aufkleber.

Am Ende der Workshops sollen alle Beteiligten in der Lage sein Flyer, Flugblätter, Aufkleber und Plakate layouten zu können und auch kleinere Ergebnisse für die Anti G8 Mobilisierung umgesetzt sein.
Als "Aufbaukurs" ist später auch ein Workshop zum erstellen und bearbeiten von Websites geplant.

Achtung: Bitte kommt pünktlich ins Subversiv, da der Workshop in anderen Räumlichkeiten stattfindet, zu denen wir gemeinsam fahren! Wer einen Laptop besitzt kann diesen gerne mitbringen!

Weitere Termine:


Samstag, 17. Februar um 14 Uhr im Subversiv
Großes Bündnistreffen für alle Organisationen, Strömungen und AktivistInnen die gemeinsam aus Stuttgart gegen den G8 Gipfel mobilisieren

Die geplanten AGs der antikapitalistischen Anti G8 Mobilisierung aus Stuttgart und der Region:


AG Veranstaltungen / Öffentlichkeitsarbeit
AG Aktuelle Kämpfe
AG Vorfeldmobilisierungen
AG Agitprop
AG Reiseführer
AG Vor Ort
AG Lokales während G8


Nähere Beschreibungen und die Termine der AGs werden bei den Workshops diskutiert und in den nächsten Wochen bekannt gegeben.


Aktuelle Infos auch immer unter:
www.antig8-stuttgart.tk

AM 23. FEBRUAR AUF NACH PFORZHEIM!

Am Freitag, den 23.02. veranstaltet der rechtsextreme "FHD" (Freundeskreis ‚Ein Herz für Deutschland') seine traditionelle, seit 1994 stattfindende Nazi-Mahnwache in Pforzheim.
Der FHD ist ein Versuch, die rechtsextreme Szene zu vereinigen und zu stärken.
Es bestehen Verbindungen zur NPD, den Republikanern und zu neonazistischen Kameradschaften. Die alljährliche Fackelmahnwache auf dem Wartberg und verschiedenste, vom FHD organisierte Saalveranstaltungen in Pforzheim und im Enzkreis zeigen, dass sich auch hier eine organisierte und festrukturierte Naziszene etabliert hat.
Trotz der offensichtlichen Repression der Stadt Pforzheim gegen antifaschistischen Protest ("Demogebühren", Veranstaltungsverbote) findet am 23.02. um 17:30 auf dem Pforzheimer Marktplatz eine antifaschistische Kundgebung statt.
Kommt Zahlreich!


Treffpunkt für eine gemeinsame Zugfahrt aus Stuttgart:
16:15 Uhr, Hauptbahnhof Gleis 11

Mehr Infos unter: www.gegen-nazimahnwache.tk


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TERMINKALENDER


Freitag, 16. Februar: Die Heulboje Frank Rennicke und seine Fans aus der Stadt jagen
> Kundgebung ab 17 Uhr Lautenschlagerstraße. Achtet auf weitere Ankündigungen!


Samstag, 17. Februar: Anti G8 Workshop Antirepression
> um 14 Uhr im Subversiv, Benckendorffstr. 4, Stuttgart-Heslach


Samstag, 17. Februar: Anti G8 Workshop Aktionsformen
> um 17 Uhr im Subversiv, Benckendorffstr. 4, Stuttgart-Heslach


Samstag, 17. Februar: Anti G8 Bündnistreffen
> um 14 Uhr im Subversiv, Benckendorffstr. 4, Stuttgart-Heslach


Montag, 19. Februar: Veranstaltung - Auf den Spuren vergessener Nachbarn
> um 19 Uhr im Alten Feuerwehrhaus, Möhringerstr. 56, Stuttgart - Heslach


Dienstag, 20. Februar: Anti G8 Workshop Layout Teil 2
> ab 18 Uhr im Subversiv, Benckendorffstr. 4, Stuttgart-Heslach


Donnerstag, 22. Februar: Kundgebung gegen die Rentenreform
> um 16.30 Uhr, vor dem alten Rathaus in Bad Cannstatt


Freitag, 23. Februar: Proteste gegen die Nazi-Fackelmahnwache in Pforzheim
> Kundgebung um 17.30 Uhr, Marktplatz Pforzheim. Treffpunkt für eine gemeinsame Zugfahrt aus Stuttgart: 16.15 Uhr Gleis 11 HBF


Montag, 05. März: Veranstaltung zu Rechtsrock
> um 19 Uhr im Alten Feuerwehrhaus, Möhringerstr. 56, Stuttgart - Heslach


Regelmäßig:
> Öffnungszeiten des Infoladen Stuttgart: Montag bis Freitag, 18 bis 20 Uhr und bei Veranstaltungen im Subversiv (Benckendorffstr. 4, Stuttgart - Heslach)

> Jeden Samstag ab 20 Uhr lecker veganes/vegetarisches Essen bei der
Volxküche im Subversiv (Benckendorffstr. 4, Stuttgart - Heslach)

> Jeden ersten Sonntag im Monat vegan/vegetarischer Brunch im Subversiv (Benckendorffstr. 4, Stuttgart - Heslach)

Weitere Termine und Veranstaltungen in Stuttgart und der Region unter:
www.infoladenludwigsburg.de.am
www.subversiv-stuttgart.de

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Solidarische Grüße

Revolutionäre Aktion Stuttgart
www.revolutionaere-aktion.de.am

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>Zu diesem Newsletter <<<<<<<<<<<<<<<<<
Dies ist der Newsletter der Revolutionären Aktion Stuttgart. In mal mehr, mal
weniger regelmäßigen Abständen berichtet er über Termine wie
Veranstaltungen, Demos und Aktionen sowie über aktuelle Ereignisse.
Schwerpunkt ist dabei der Großraum Stuttgart.

Der Newsletter ist nummeriert (siehe ganz oben, die Nummer in der Klammer). So kannst Du sehen, ob Du ihn wirklich regelmäßig bekommst - einfach vergleichen, ob die Nummer immer fortlaufend ist. Falls nicht: Nachschauen, ob er evtl. manchmal im Spamordner landet und in diesem Fall unsere Mailadresse als erwünschten Absender markieren. Ansonsten uns eine Mitteilung schicken, dass irgendwas nicht klappt.

Wenn Du ihn direkt von uns (aaas@gmx.de) erhalten hast, ihn aber NICHT mehr bekommen möchtest, schicke einfach eine mail mit >austragen<, >abbestellen<, o. ä. an uns.

Wenn Du den Newsletter über eine andere Mailadresse weitergeleitet bekommen hast, ihn in Zukunft aber direkt erhalten möchtest, schicke einfach diese Mail an: aaas@gmx.de

Wir würden uns freuen, wenn Du den Newsletter auch an andere evtl. Interessierte weitermailst.


Wir freuen uns übrigens auch immer über Kritik, Anregungen, Lob und Diskussionen. Auch wenn Du aktiv werden willst, Fragen hast oder Dich mit uns austauschen willst gilt: Mail uns oder komm zu den Veranstaltungen und sprech uns an!


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