Newsletter der Revolutionären Aktion
Stuttgart (87)
Hallo,
und schon wieder ist einige Zeit
seit dem letzten Newsletter vergangen, daher
ist dieser um so ausführlicher.
KURZMELDUNGEN:
+++ In Stuttgart ist die neue antifaschistische
Organisation >Antifaschistische Aktion
(Aufbau)< erstmalig an die Öffentlichkeit
getreten. Ihren Vorstellungstext findet
Ihr unter: www.antifa-aufbau.tk
+++
Mit Kurt Goldstein ist am 24. September
2007 ein weiterer langjähriger Antifaschistischer
Kämpfer und Genosse verstorben.
Den Nachruf der VVN/BdA und eine kurze Biographie
findet Ihr hier:
http://www.redglobe.de/index.php?option=com_content&task=view&id=1866&Itemid=73
Eine
Rede von Kurt Goldstein ist hier zu finden:
http://www.redglobe.de/index.php?option=com_content&task=view&id=1867&Itemid=73
Eine
autobiographische Erzählung aus seinem
bewegten Leben als mp3 Datei hier:
Teil
1: http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=11080
Teil
2: http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=11082
+++
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes
/ Bund der AntifaschistInnen (VVN/BdA) hat
am 25.09.2007 einen Prozess gegen die Stadt
Welzheim gewonnen. In der Verhandlung ging
es um das Verbot eines Infotisches im Rahmen
der Kampagne >Antifaschistische Kehrwochen<.
Die schriftliche Urteilsbegründung
steht noch aus.
+++
Erfolgreiche Besetzung gegen Betriebsschließung:
Die ArbeiterInnen der Fahrrad-Fabrik Bike
Systems in Nordhausen halten seit 10. Juli
2007 ihren Betrieb besetzt. Eine Solidaritäts-Kampagne
namens Strike Bike war bisher ein voller
Erfolg - mehr dazu, sowie alle Hintergrundinfos
findet Ihr hier:
http://www.labournet.de/branchen/sonstige/fahrzeug/bikesystems.html
+++
Und auch vor unserer Haustür gibt es
natürlich ein paar - kleinere - Arbeitskämpfe,
aktuell versuchen z.B. beim Fruchtsafthersteller
Kumpf die Beschäftigten ihre Rechte
zu verteidigen:
http://de.indymedia.org/2007/10/196156.shtml
+++
Noch immer sitzen die drei, wegen eines
versuchten Anschlags auf Bundeswehrfahrzeuge
inhaftierten, linken Aktivisten Axel, Florian
und Oliver unter verschärften Bedingungen
in Haft. Ihnen wird dabei auch vorgeworfen
Mitglieder der militanten gruppe (mg) zu
sein, der die Repressionsbehörden seit
7 Jahren nicht auf die Schliche kommen.
Kürzlich wurde bekannt, dass das BKA
selbst die BesucherInnen bestimmter Teile
der öffentlichen BKA-Homepage ins Visier
nimmt. Mehr dazu unter:
http://delete129a.blogsport.de/
+++
Stuttgart gehört zu den reichsten Städten
Deutschlands und ist damit auch eine der
reichsten Städte Europas. Dass bei
den nächsten Haushaltsplanungen, die
im November vom Gemeinderat verabschiedet
werden sollen, dennoch Kürzungen bei
kulturellen und sozialen Einrichtungen und
stattdessen Prestigeprojekte wie Stuttgart21
geplant werden, sorgt daher für Empörung.
An einer Kundgebung gegen Stuttgart21 beteiligten
sich am 24. September bereits mehrere Tausend
Menschen. Weitere Proteste sollen in den
nächsten Wochen folgen. Achtet auch
Ankündigungen!
+++
Als neuen regelmäßigen Termin
im Subversiv - Stuttgarts Sozialem Zentrum,
gibt es ab dem 17. Oktober alle zwei Wochen
das Mittwochskino. Mehr unter: www.subversiv-stuttgart.de
+++
Rund um den 30. Jahrestag des Deutschen
Herbstes stößt man allerorten
auf sich an Stumpfsinnigkeit gegenseitig
überbietende Veröffentlichungen,
auch lokal: Im Stuttgarter Szeneblatt Lift
konnte man von einem ehemaligen Schließer
der RAF-Gefangenen lesen, dass in Stammheim
auch wirklich nicht gefoltert wurde und
es ihnen dort doch eigentlich richtig super
ging (die nachgewiesenen Spuren der Isolationshaft,
der alle RAF-Gefangenen ausgesetzt waren
und die von Experten als weiße Folter
bezeichnet wird, wird nicht erwähnt,
der Hungerstreik der Gefangenen, durch den
ihre Isolation erst teilweise aufgehoben
wurde und in deren Verlauf Holger Meins
ums Leben kam freilich auch nicht). Im Stuttgarter
Staatstheater wird neben großteils
pseudo-moralischen Stücken, die ein
beschämendes Licht auf die Theaterszene
werfen immerhin auch ein wenig Kritisches
geboten (Die Tiefen und wenigen Höhen
unter: http://www.staatstheater.stuttgart.de/schauspiel/start.htm)
Wer sich ernsthaft mit den Konzepten der
Stadtguerilla und bewaffnetem Kampf auseinandersetzen
will, findet weiter unten (und auf unserer
Homepage) zahlreiche Veranstaltungsankündigungen
und Texte.
+++
Am 10. und 11. November findet in Tübingen
der Kongress der Informationsstelle Militarisierung
statt. Das Programm und alles weitere findet
Ihr hier: www.imi-online.de
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MOBILISIERUNGEN | VERANSTALTUNGSHINWEISE
| ANKÜNDIGUNGEN
NICHTS
IST VERGESSEN UND NIEMAND - GEGEN DIE UMSCHREIBUNG
DER GESCHICHTE, FÜR EINE AUSEINANDERSETZUNG
MIT DER POLITIK DER RAF!
30 Jahre Todesnacht in Stammheim und
die makabre Geschichtsschreibwut der Herrschenden
Am
18. Oktober 1977 wurden die drei Gefangenen
aus der RAF Andreas Baader, Gudrun Ensslin
und Jan Carl Raspe tot und Irmgard Möller
durch Messerstiche schwer verletzt in ihren
Zellen im Hochsicherheitstrakt in Stuttgart-Stammheim
aufgefunden. Bis heute sprechen in allen
Fällen zahlreiche Indizien gegen die
offiziellen Selbstmordversionen (ausführliche
Fakten dazu in den unten verlinkten Texten
und im Buch "Stammheim" von Pieter
Bakker-Schutt).
In Mogadischu stürmte zuvor die GSG9
ein Flugzeug, das zur Erzielung der Freilassung
der RAF-Gefangenen von palästinensischen
AktivistInnen entführt worden war.
Das RAF-Kommando Siegfried Hausner erschoss
am 19. Oktober, nach Bekanntwerden des Todes
der drei RAF Gefangenen, den ehemaligen
SS-Untersturmführer und damaligen Arbeitgeberpräsidenten
Hans-Martin Schleyer. Er war zuvor entführt
worden, um die Gefangenen aus der RAF im
Austausch zu befreien.
Zum 30. Jahrestag dieses sogenannten Deutschen
Herbstes werden momentan unzählige
entpolitisierende Bücher, Filme und
Zeitungsartikel veröffentlicht. In
der Bild-Zeitung und im Spiegel, auf Veranstaltungen
mit den Schreibtischtätern von damals
und heute, in Talkshows und Spielfilmen
- bis hinein ins Theater nutzt das Bürgertum
momentan jede zur Verfügung stehende
Bühne um seine Sicht auf den revolutionären
Widerstand im allgemeinen und auf die RAF
im besonderen zu vermitteln. Kaum eine Lüge
ist ihnen dabei zu peinlich, keine These
zu absurd. Während es sich laut den
einen schlicht um "unpolitische Kriminelle"
handelte, ziehen andere gar Vergleiche die
bis hin zur Gleichsetzung mit den Nazis
reichen (etwa der "RAF-Experte"
Aust). Nicht der barbarische Krieg der USA
und ihrer deutschen Unterstützer in
Vietnam, auch nicht die Repression gegen
die kommunistische linke Bewegung in der
BRD sollen Gründe für die RAF
gewesen sein, den bewaffneten revolutionären
Kampf aufzunehmen. Höchstens zweitrangig
soll auch die Tatsache gewesen sein, dass
die alte Nazi-Elite längst wieder hohe
Posten innehatte und mit Duldung, wenn nicht
mit Hilfe, der Sozialdemokratie ihre faschistischen
Methoden nach Lateinamerika und Asien zur
Niederschlagung von Befreiungsbewegungen
und sozialen Protesten exportierte. Nicht
Aufrüstung und politische Prozesse,
nicht Gleichschaltung der Medien und Einschränkung
der Freiheitsrechte und schon gar nicht
die Perspektive einer Welt ohne Krieg, Ausbeutung
und Unterdrückung
Stattdessen
werden die Familienverhältnisse der
RAF-AktivistInnen und ihre "Mordlust"
aufgeführt - wenn überhaupt nach
Gründen "gesucht" und nicht
ausschließlich die Wahrnehmung der
Herrschenden dargestellt wird. So erfahren
wir, dass Baader in einem Frauenhaushalt
aufwuchs und sich eigentlich (bis hin zu
seinem Tod in Stammheim!) nur selbstdarstellen
wollte. Wir erfahren, wie schwer es die
Schreibtischtäter, Kriegstreiber und
tatsächlichen Mörder hatten und
dass die kapitalistischen Verhältnisse
ganz allgemein, vielleicht nicht perfekt,
aber doch das Bestmögliche sind.
Es bleibt die Frage, wer von denjenigen,
die uns aktuell mit all den Weisheiten zur
RAF überfluten, deren Politik nicht
begriffen hat oder sich mit ihr nicht auseinandersetzte
- und bei wem die Hetze gar Methode hat.
Fest steht, dass sie sich ganz offensichtlich
nicht auf den Boden einer sachlichen Debatte
wagen. Es geht seit jeher dabei um nichts
als eine Verteufelung der RAF und eine Positionierung
auf Seite des Staates - nicht um eine sachliche
politische Auseinandersetzung. Doch wer
kann ihnen schon übel nehmen, dass
sie sich nicht auf dieses Glatteis begeben,
auf dem sie nur zu Fall kommen können:
Man muss kein Kommunist sein um zu begreifen,
dass die Anschläge der RAF auf US-Stützpunkte
nicht vergleichbar sind mit den hunderttausenden
Toten durch die Kriege der westlichen Staaten,
die Angriffe auf führende Repräsentanten
aus Wirtschaft und Politik in der BRD nicht
mit den Folgen von deren Politik in der
ganzen Welt, die Anschläge auf die
Repressionsbehörden nicht vergleichbar
sind mit deren systematischen Angriffen
und Morden an linken AktivistInnen.
Wir sind also nicht verwundert über
die aktuelle hysterische Hetze, die pseudopsychologischen
Deutungen, die möchtegern-moralischen
Selbstdarstellungen, die aufgebauschten
Banalitäten und die Lügengeschichten.
Sie sind der Ausdruck der bürgerlichen
Ideologie, der Weltanschauung derjeniger,
deren politisches System seine wahre Fratze
längst gezeigt hat und das sich durch
die penetrante Verbreitung ebensolcher Darstellungen
auf der einen und durch direkte Gewalt wie
Kriege und Repression auf der anderen Seite
aufrechterhält.
Nach vorne blicken ohne zu vergessen
Es
geht uns momentan nicht darum, für
uns als politische Organisation konkrete
Konsequenzen im Bezug auf den bewaffneten
Kampf herzuleiten. Wir gehen von einer Situation
aus, in der ein langwieriger und schrittweiser
(Wieder-) Aufbauprozess der kommunistischen
revolutionären Linken in der BRD zunächst
auf verschiedenen Ebenen stattfinden muss.
Unseren Teil sehen wir dabei in der (mehr
oder minder) legalen und öffentlichen
politischen Arbeit.
Dennoch gehen wir davon aus, dass für
jeden revolutionären Prozess eine Beschäftigung
mit den Fragen des bewaffneten Kampfes und
den Erfahrungen der Stadtguerilla unabdingbar
ist - noch nie hat schließlich eine
herrschende Klasse ihre Macht freiwillig
abgegeben und noch nie war eine Umwälzung
der Verhältnisse ohne eine organisierte
bewaffnete Kraft erfolgreich. Daher sehen
wir es durchaus als unsere Aufgabe an, zur
Beschäftigung mit den praktischen Erfahrungen
dahingehend und den unterschiedlichen Organisierungskonzepten
anzuregen.
Zur Beschäftigung anregen heißt
dabei allerdings ausdrücklich nicht,
zu behaupten eine Aufarbeitung dieser Erfahrungen
hätte unsererseits oder allgemein schon
stattgefunden und müsste nur übernommen
werden. Gerade in der BRD ist die Geschichte
(selbst innerhalb der Politik der RAF) nicht
von Kontinuität, geschweige denn einer
kontinuierlichen Weiterentwicklung geprägt,
sondern muss heute Stück für Stück
aufgearbeitet werden. Es geht uns folglich
weder darum, eine abgeschlossene Positionierung
zu liefern, noch einen kritiklosen oder
romantisierenden Rückblick gut zu heißen.
Genau so falsch wäre allerdings ein
komplettes Verwerfen der Konzeptionen oder
die schlichte Behauptung diese seien überholt.
Wer die herrschenden Verhältnisse nicht
akzeptieren, sondern ernsthaft für
eine befreite Gesellschaftsordnung eintreten
will, kommt nicht darum herum auf den Erfahrungen
derjeniger aufzubauen, die wichtige inhaltliche
und praktische Beiträge hierfür
geliefert haben. Unser Anspruch muss es
sein, ihre Fehler herauszuarbeiten und nicht
zu wiederholen, sowie die errungenen richtigen
Erkenntnisse und Erfahrungen auf einer neuen
Stufe weiterzuentwickeln - ein Prozess der
nach dem Scheitern der bisherigen Organisierungskonzepte
in der BRD strukturell erst wieder am Anfang
steht.
Einführendes zur Geschichte der
RAF
Die
RAF hat sich 1970, 14 Jahre nach dem Verbot
und der Zerschlagung der KPD gegründet,
in einer Zeit, in der die USA gerade mit
Unterstützung der BRD Vietnam in Schutt
und Asche bombten, in der auf die revolutionären
Bewegungen vor allem in Lateinamerika aber
auch im Nahen Osten und anderen Teilen Asiens
mit militärischer Gewalt und der Installierung
von Diktaturen reagiert wurde, in der in
der BRD die alte Nazi-Elite an den Hebeln
der Macht saß.
Die AktivistInnen der RAF haben nach dem
Abflauen der 68er Bewegung und dem Beginn
einer neuen Etappe in der Linken, die sich
zu großen Teilen in der ML-Bewegung
und der Gründung der K-Gruppen manifestierte,
die Initiative ergriffen. Die Probleme der
K-Gruppen wie Sektierertum auf der einen,
Opportunismus auf der anderen Seite, mangelnde
Verankerung in der ArbeiterInnenklasse etc.
haben sie dabei kritisiert und u.a. an deren
mangelnder konkreten Praxis festgemacht.
Sie haben mit der Gründung der RAF
der imperialistischen Bourgeoise kompromisslos
den Krieg erklärt und sich den weltweiten
proletarischen Kämpfen für Befreiung
konkret angeschlossen.
Obwohl schon direkt nach ihrer Gründung
eine massive Hetze losgetreten, sowie der
komplette Polizei- und Geheimdienstapparat
auf sie angesetzt und für den Kampf
gegen sie um- und ausgebaut wurde, hat die
RAF fast drei Jahrzehnte lang ihre Strukturen
aufrechterhalten, das US-Militär, den
deutschen Repressionsapparat und Repräsentanten
des Systems direkt angegriffen. Bei all
dem wurden zahlreiche Erklärungen,
Analysen, Aktionsvorschläge und Organisierungskonzepte
entwickelt und zur Diskussion gestellt.
Zeitweise verfügte die RAF über
eine breite Zustimmung innerhalb der Bevölkerung
(in Umfragen gab Anfang der 70er zeitweise
jedeR vierte an, mit ihrer Politik zu sympathisieren)
und über eine Infrastruktur mit Waffendepots,
Fahrzeugen und Wohnungen.
Vor allem nach der schweren Niederlage durch
zahlreiche Festnahmen und den Tod führender
RAF-AktivistInnen bereits Anfang der 70er
wurden sicher einige Fehler offensichtlich:
Die Roten Brigaden (Italien) und die Kämpfenden
Kommunistischen Zellen (Belgien) etwa kritisierten
die antiimperialistische Ausrichtung der
RAF und den mangelnden Bezug auf den Klassenkampf
in der BRD bzw. ein fehlendes Konzept für
den Aufbau einer kämpfenden Kommunistischen
Partei. Auch die zunehmende Fixierung auf
die Gefangenen bzw. die verantwortlichen
Repressionsorgane wurde als Fehler kritisiert.
Ebenso eine mangelnde kritische Positionierung
zur verheerenden und nicht zu rechtfertigenden
Methode der Flugzeugentführung von
anderen bewaffneten Gruppen, wie im Fall
der "Landshut".
Die Politik der RAF war bis zu ihrer Auflösung
1998 von unterschiedlichen Konzeptionen
und Schwerpunkten geprägt. Die Isolierung
der zahlreichen Gefangenen, und die Schwierigkeiten
auf die, sich seit 1970 weltweit und auch
in der BRD massiv verändernde, Situation
immer die richtigen Antworten zu finden,
machten es ihr schwer einen kontinuierlichen
Prozess zu gewährleisten.
Auch fast 10 Jahre nach ihrer Auflösung
fand eine umfassende Aufarbeitung bisher
weder von der Revolutionären Linken,
noch von den ehemaligen RAF-AktivistInnen
statt.
Die
Tatsachen, das immer noch AktivistInnen
in den Knästen sitzen, dass die Selbstkritik
der RAF und auch der anderen Stadtguerillagruppen,
keine revolutionäre Partei bzw. Massenorganisation
mit aufgebaut zu haben, nach wie vor praktisch
umzusetzen wäre etc. zeigen das die
Beschäftigung mit dieser Thematik für
die Revolutionäre Linke noch lange
nicht abgeschlossen sein darf. Die unten
aufgeführten Veranstaltungshinweise,
aktuellen Texte und Links zum Download verschiedener
Bücher und Schriften zum Thema (auf
unserer Homepage) werden wir in den nächsten
Wochen noch weiter ergänzen und hoffen
damit zunächst zumindest einen kleinen
Beitrag hierfür zu leisten.
Neue Ergänzungen werden wir auch regelmäßig
über unseren Email-Newsletter mitteilen.
Veranstaltungsankündigungen zur
Thematik
Samstag,
20. Oktober um 19 Uhr
Videokonferenz zu Geschichte und Perspektiven
der bewaffneten Kämpfe in Europa
In Berlin, Mailand, Brüssel und Zürich
finden an diesem Tag Veranstaltungen zur
Geschichte und Perspektive des bewaffneten
Kampfes statt. Anlass ist der 30. Todestag
der Gefangenen aus der RAF im Hochsicherheitstrakt
in Stuttgart Stammheim.
Während sich die bürgerlichen
Medien momentan wieder einmal gegenseitig
in ihrer Hetze gegen den linken und revolutionären
Widerstand im allgemeinen und die RAF im
besonderen übertreffen, ihnen dabei
keine Lüge zu peinlich und keine Behauptung
zu absurd erscheint, geht es uns um eine
sachliche Aufarbeitung dieses Kapitels linker
Geschichte.
Nach kurzen Grußwörtern von den
einzelnen Veranstaltungen werden wir die
Veranstaltung aus Zürich live übertragen.
Dort werden u.a. Inge Viett (ehemals Bewegung
2. Juni und RAF) und VertreterInnen des
Revolutionären Aufbau Schweiz sprechen.
Beginn der Übertragung ist um 19 Uhr.
Im November werden weitere Veranstaltungen
folgen - achtet auf Ankündigungen.
Die samstägliche Volxküche im
Subversiv findet am 20.10. bereits um 18
Uhr statt.
Veranstaltungsort:
Subversiv - Soziales Zentrum Stuttgart,
Burgstallstr. 54, 70199 Stuttgart-Heslach
Mittwoch,
14. November um 19 Uhr
Mittwochskino im Subversiv mit Film zum
Thema
Achtet auf weitere Ankündigungen
Mittwoch,
28. November um 19 Uhr
Mittwochskino im Subversiv mit Film zum
Thema
Achtet auf weitere Ankündigungen
Weitere Veranstaltungen im November und
im Dezember sind in Planung - achtet auf
Ankündigungen!
AUF UNSERER HOMEPAGE FINDET IHR ZAHLREICHE
TEXTE UND BÜCHER ZUM DOWNLOAD.
MITTWOCHSKINO: ROMPER EL CERCO
San
Salvador Atenco in Mexiko im Mai letzten
Jahres: 2 Monate vor den Präsidentschaftswahlen
spitzt sich der Konflikt um Land und Rechte
zwischen der Bevölkerung und der mexikanischen
Regierung zu. Es kommt zu heftigen Zusammenstößen
zwischen der Tausenden Menschen und Regierungstruppen,
bei denen auch ein 14 jähriger Junge
getötet wird. Der Film entlarvt die
Strategie der Massenmedien, die versuchen
den massiven Polizeieinsatz zu rechtfertigen.
Das Ergebnis der grausamen Brutalität
sind massive Verhaftungen, Vergewaltigungen
und etliche Menschenrechtsverletzungen durch
Polizei und Militär.
Ein Film von Canal 6 de Julio und Promedios
| Länge: 47 min | Spanisch mit Deutschen
Untertiteln
Mittwoch,
17.10.2007 um 19 Uhr
im Subversiv, Burgstallstr. 54, Stuttgart-Heslach
FILM: BAHN UNTERM HAMMER
"Warum
muss diese Bahn an die Börse gehen"
fragt zu Beginn des Films der Finanzkolumnist
der Financial Times. Und der Film gibt kuriose
Antworten: Damit der Steuerzahler mehr Subventionen
zahlen muss, Bahnfahren teurer wird und
Investoren Bahngrundstücke verscherbeln
können ...
Der Film zeigt die Hintergründe der
Bahnprivatisierung, etwa dass das Bahn-Management
schon seit Jahren auf Privatisierungskurs
ist und welche fatalen Folgen dies für
die Kunden hat.
Regie: Herdolor Lorenz / Leslie Franke |
Länge: 72 Minuten
Freitag,
19.10.2007 um 19 Uhr
im Subversiv, Burgstallstr. 54, Stuttgart-Heslach
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TERMINKALENDER
Mittwoch,
17. Oktober: Mittwochskino | Romper el cerco
> um 19 Uhr im Subversiv, Burgstallstr.
54, Stuttgart-Heslach
Freitag, 19. Oktober: Film | Bahn unterm
Hammer
> um 19 Uhr im Subversiv, Burgstallstr.
54, Stuttgart-Heslach
Samstag, 20. Oktober: Videokonferenz | Geschichte
und Perspektiven der bewaffneten Kämpfe
in Westeuropa
> um 19 Uhr im Subversiv, Burgstallstr.
54, Stuttgart-Heslach
Montag, 22. Oktober: Veranstaltung: Der
Dachdecker von Auschwitz-Birkenau - ein
Zeitzeugenbericht
> um 19 Uhr IG Metall, Theodor-Heuss-Str.
2, 70174 Stuttgart (im Erdgeschoss)
Mittwoch, 31. Oktober: Mittwochskino | Oaxaca
- Zwischen Rebellion & Utopie
> um 19 Uhr im Subversiv, Burgstallstr.
54, Stuttgart-Heslach
Regelmäßig:
> Öffnungszeiten des Infoladen Stuttgart:
Montag bis Freitag, 18 bis 20 Uhr und bei
Veranstaltungen im Subversiv (Burgstallstr.
54, Stuttgart - Heslach)
>
Jeden Samstag ab 20 Uhr lecker veganes/vegetarisches
Essen bei der
Volxküche im Subversiv (Burgstallstr.
54, Stuttgart - Heslach)
>
Jeden ersten Sonntag im Monat vegan/vegetarischer
Brunch im Subversiv (Burgstallstr. 54, Stuttgart
- Heslach)
Weitere
Termine und Veranstaltungen in Stuttgart
und der Region unter:
www.infoladenludwigsburg.de.am
www.subversiv-stuttgart.de
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Solidarische Grüße
Revolutionäre
Aktion Stuttgart
www.revolutionaere-aktion.de.am
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>Zu
diesem Newsletter <<<<<<<<<<<<<<<<<
Dies ist der Newsletter der Revolutionären
Aktion Stuttgart. In mal mehr, mal
weniger regelmäßigen Abständen
berichtet er über Termine wie
Veranstaltungen, Demos und Aktionen sowie
über aktuelle Ereignisse.
Schwerpunkt ist dabei der Großraum
Stuttgart.
Der
Newsletter ist nummeriert (siehe ganz oben,
die Nummer in der Klammer). So kannst Du
sehen, ob Du ihn wirklich regelmäßig
bekommst - einfach vergleichen, ob die Nummer
immer fortlaufend ist. Falls nicht: Nachschauen,
ob er evtl. manchmal im Spamordner landet
und in diesem Fall unsere Mailadresse als
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uns eine Mitteilung schicken, dass irgendwas
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Wenn
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über Kritik, Anregungen, Lob und Diskussionen.
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gilt: Mail uns oder komm zu den Veranstaltungen
und sprech uns an!
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