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Newsletter 126 - 19.04.2009

Newsletter der Revolutionären Aktion Stuttgart (126)

KURZMELDUNGEN:

+++ Aufgrund eines Systemausfalls beim Domainanbieter ist unsere Homepage ebenso wie alle anderen deren Domain auf .de.am endet, momentan nicht mehr über diese Webadresse erreichbar. Betroffen sind unter anderem die Seite des Stuttgarter 1. Mai Bündnisses, des Infoladen Ludwigsburg, der Bunten Hilfe und der Antifaschistischen Aktion (Aufbau) Stuttgart.

Neu eingerichtet und zukünftig unter diesen Adressen erreichbar:
www.revolutionaere-aktion.tk
www.erstermai-stuttgart.tk

Weiterhin unter den alternativen Webadressen erreichbar:
www.antifa-aufbau.tk
www.infoladenludwigsburg.de.vu


[.tk Domains sind mittlerweile übrigens werbefrei, d.h. dass bei uns bis auf weiteres zwar noch die ätzende Werbung des Serveranbieters auftaucht, es aber wenigstens nicht mehr wird...]

[Für alle die schon Plakate und Flyer zum 1. und 2. Mai haben - unter folgender Adresse ist eine Druckvorlage für Überkleber mit einem Hinweis zu den neuen Webadressen zu finden, die auf den Plakaten und Flyern angebracht werden sollten - Danke: --------- ]

Nachtrag: Nahezu zeitglich mit der Verschickung des Newsletters wurden die Serverprobleme offenbar behoben - die Webseiten sind nun unter den verschiedenen Adressen erreichbar...

 

 

+++ Es gibt zahlreiche Neuigkeiten zur antifaschistischen Mobilisierung am 1. Mai nach Ulm und zur revolutionären Mai Demo am 2. Mai in Stuttgart – Open Air Kino am Freitag, Veranstaltungen, Mobilisierungsmaterial, Schlafplatzbörse etc. Eine Übersicht ist unten zu finden.

 

 

+++ Die Mobilisierung gegen das Nato-Treffen am 04. April in Straßburg kann sicher als Erfolg gewertet werden: insgesamt etwa 30 000 Menschen haben ihren Protest gegen die Kriegstreiber lautstark, kreativ und kämpferisch auf die Straße getragen. Aus Stuttgart und der Region sind mehrere hundert Menschen mit Zügen und Bussen zu den Protesten gefahren.
Insbesondere im Hinblick auf zukünftige Proteste gibt es aber auch noch viel zu diskutieren: Welche Aktionsformen sind legitim und richtig, welche nicht? Wie können die Proteste zukünftig noch effektiver gestaltet werden – trotz zunehmender Repression und Medienhetze?
Auf diversen Webseiten sind bereits viele Berichte, Bilder und Nachbereitungen dazu zu finden.

In Stuttgart soll aus dem Bündnis, das gemeinsam die Mobilisierung zu den Protesten organisiert hat, ein Zusammenschluss entstehen, der auch zukünftig gegen Aufrüstung und imperialistische Kriege aktiv bleibt.

 

 

+++ Ein besonderes Erlebnis – allerdings im negativen Sinne – hatten die etwa 90 AktivistInnen, die am Samstag nach der Demonstration von Straßburg aus mit Bussen zurück nach Stuttgart fahren wollten: Der Busfahrer und Unternehmenschef persönlich, war von den Protesten offenbar wenig angetan und lies die Leute einfach in Straßburg stehen. Das wird für ihn zumindest ein juristisches Nachspiel haben. Wer sich zudem persönlich an ihn wenden möchte, findet die Adresse, Kontaktdaten etc. auf der Homepage des Unternehmens:
www.baumann-touristik.de

 

 

+++ Die staatlichen Repressionsorgane in Stuttgart und der Region gönnen sich auch weiterhin keine Auszeit: In den letzten paar Wochen gab es nicht nur Ausreiseverbote für AktivistInnen und Hausdurchsuchungen wegen angeblichem Plakatieren, auch linke AktivistInnen in Nürtingen gerieten kürzlich ins Fadenkreuz. Auf auch rechtlich fragwürdige Weise fanden mehrere Hausdurchsuchung unter dem Vorwand von Ermittlungen wegen einem Angriff auf ein Nazi-Treffen statt.
Ein Bericht dazu ist hier zu finden:
http://infoladenludwigsburg.plentyfact.net/infoladen4/sections/news/news_show.php?id=2781

 

 

+++ Die Marxistische Abendschule Stuttgart, ein erst vor wenigen Monaten gegründeter Zusammenschluss zur gemeinsamen politischen Bildung, hat mittlerweile eine eigene Homepage. Dort sind die nächsten Termine für die offenen Treffen (in den nächsten Wochen jeweils Dienstags um 19 Uhr im Subversiv) und weitere Infos zu finden.
www.masch-stuttgart.de

 

 

+++ Das Libertäre Bündnis Ludwigsburg hat eine Antwort auf unsere Nachbereitung der Proteste am 28. März veröffentlicht. Sie ist hier zu finden:
http://infoladenludwigsburg.plentyfact.net/infoladen4/sections/news/news_show.php?id=2795




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Mobilisierung am 01. und 02. Mai 2009
RAUS AUF DIE STRASSE - FASCHISTEN BEKÄMPFEN, KAPITALISMUS ABSCHAFFEN!
LINKE STRUKTUREN AUFBAUEN UND UNTERSTÜTZEN!

In der aktuellen kapitalistischen Krise spart kaum jemand mit Analysen und Vorschlägen zu ihrer Lösung. Da wären etwa die Professoren und Wirtschafts-Experten, die noch vor ein paar Monaten die Unfehlbarkeit des Kapitalismus lobten und fundamentale Krisen grundsätzlich ausschlossen. Gefolgt von den Bossen und Managern, die vor keiner Lohnkürzung oder Entlassung zurückschrecken um ihre Profite zu sichern und dennoch nach und nach ihre Unternehmen gegen die Wand fahren. Natürlich überfluten uns auch die Politiker der bürgerlichen Parteien, die den Staat ohne jegliche Rücksicht stets den Kapitalinteressen angepasst haben, mit klugen Rettungsvorschlägen. Ihnen hinterher hinken letztlich die Gewerkschaftsspitzen, die in der gewohnten Weise, im besten Falle fordern, dass die Krisensymptome nicht ganz so stark auf die Lohnabhängigen abgewälzt werden sollen und in den schlechtesten Fällen in (standort-)nationalistische Töne mit einstimmen.

Ihnen allen sollen wir Arbeiterinnen und Arbeiter, Erwerbslose, Studierende und Schülerinnen und Schüler also weiterhin die Entscheidung über die gesellschaftlichen Verhältnisse überlassen? Ihnen sollen wir es überlassen, das kapitalistische System wieder in Gang zu bekommen – ein System, dass auch ohne die aktuelle Krise Krieg, entfremdete Arbeitsbedingungen, Armut, Stress an Schule und Uni und vieles mehr an Überflüssigem mit sich bringt?! Sicher nicht. Statt denen zu vertrauen, die selbst in der Krise von diesem System profitieren und deren Lösungsvorschläge bei genauem Hinsehen durchweg auf unsere Kosten gehen, gilt es ihre Herrschaft und ihr System in Frage zu stellen und für eine Alternative einzutreten.

Während der Kapitalismus in der Krise steckt, zeigen viele Bewegungen, Organisierungen, Streiks, Blockadeaktionen und weitere Massenproteste weltweit in die richtige Richtung: Klassenkampf gegen die Abwälzung der kapitalistischen Krise auf die Lohnabhängigen! Widerstand gegen Krieg und Aufrüstung! Antifaschistischer Kampf gegen die rechten Hetzer die Sündenböcke für die Krisensymptome suchen!

Letztlich muss der Aufbau einer Gesellschaftsordnung, die nicht auf Konkurrenz und Profit beruht, in der nicht Zwang zur Vermehrung des Kapitals alles antreibt, sondern Solidarität und die gemeinschaftlichen Interessen aller die Grundlage bilden, heute weltweit auf die Tagesordnung gesetzt werden. Dafür gilt es zu protestieren, zu streiken, zu kämpfen und sich zu organisieren!

Seit bald 120 Jahren sind die Mobilisierungen am 1. Mai ein Anlass um für eine Welt jenseits des Kapitalismus auf die Straßen zu gehen. Millionen Menschen in allen Teilen der Welt setzen an diesem Tag ein gemeinsames Zeichen und beteiligen sich an den Demonstrationen und Kundgebungen.
Seit 2004 finden auch in Stuttgart wieder jährlich revolutionäre 1. Mai Mobilisierungen mit jeweils mehreren hundert TeilnehmerInnen statt. Aus Anlass des Versuchs von Nazis, am 1. Mai mit einem Aufmarsch in Ulm ihre menschenverachtende Hetze zu propagieren, gibt es in diesem Jahr zwei Mobilisierungen: Am Freitag, den 1. Mai rufen wir zur Beteiligung an den antifaschistischen Aktivitäten in Ulm auf, am Samstag, den 2. Mai findet eine revolutionäre Demonstration in Stuttgart, mit anschließendem internationalistischem Polit- und Kulturfest statt.

Mehr Infos auf den Veranstaltungen im Vorfeld und auf unserer Homepage.

 

TERMINE DER MOBILISIERUNG IN STUTTGART

Freitag, 24. April:
Open Air Kino mit dem Film Der 4. Weltkrieg und Kundgebung mit Infotischen & Stellwänden
ab 19.30 Uhr auf dem Marienplatz (Film ab ca. 20 Uhr | Eintritt kostenlos)

 

Mittwoch, 29. April:
Info- und Mobilisierungsveranstaltung zu den antifaschistischen Protesten am 1. Mai in Ulm und zur revolutionären Mai Demo am 2. Mai in Stuttgart
um 19 Uhr im Subversiv, Burgstallstr. 54, Stuttgart-Heslach

 

Freitag, 01. Mai:
Den Naziaufmarsch in Ulm verhindern
Antifaschistischer Block: 10 Uhr | DGB Demo | Weinhof Ulm
Gemeinsame Zugfahrt: 8.15 Uhr | Gleis 13 | HBF Stuttgart

 

Samstag, 02. Mai:
Revolutionäre Mai Demonstration
Auftakt 14 Uhr | Stuttgart Schlossplatz

Internationalistisches Fest
ab ca. 15.30 Uhr | Generationenhaus Stuttgart-Heslach

 

 

WEITERES ZUR MOBILISIERUNG

Webadresse der Bündnishomepage: www.erstermai-stuttgart.tk

Kontakt für Schlafplätze für alle die von weiter her anreisen und an beiden Mobilisierungen teilnehmen wollen: aabs@gmx.de

Beteiligt Euch an den Mobilisierungen! Flyer und Plakate gibt es im Infoladen [Burgstallstr. 54 | Stuttgart-Heslach || Geöffnet Mo. - Fr. 18 bis 20 Uhr und bei Veranstaltungen || www.subversiv-stuttgart.de]. Sie können auch per Email bestellt werden [Kontakt: aaas@gmx.de]

 

 

ÜBERSICHT ÜBER INFO- UND MOBILISIERUNGSVERANSTALTUNGEN ZUM 1. UND 2. MAI:

Dienstag, 21. April:
um 19.30 Uhr in der Victoriastraße, Karlsruhe

Donnerstag, 23. April:
um 19.30 Uhr im Esperanza, Benzholzstraße 8, Schwäbisch Gmünd

Freitag, 24. April:
um 19 Uhr im Arbeiter Jugend Kulturzentrum, Bleicherstraße 9, Ulm

Mittwoch, 29. April:
um 19 Uhr im Subversiv, Burgstallstraße 54, Stuttgart



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TERMINKALENDER

Freitag, 24. April: Open Air Kino mit dem Film der 4. Weltkrieg und Kundgebung mit Infotischen und Stellwänden
> ab 19.30 Uhr auf dem Marienplatz


Montag, 27. April: Veranstaltung | LBBW in der Finanzkrise - soll Stuttgart die Löcher stopfen helfen?
> um 19 Uhr im Subversiv, Burgstallstr. 54, Stuttgart-Heslach


Mittwoch, 29. April: Info- und Mobilisierungsveranstaltung zu den Mobilisierungen am 1. und 2. Mai
> um 19 Uhr im Subversiv, Burgstallstr. 54, Stuttgart-Heslach


Freitag, 01. Mai: Naziaufmarsch in Ulm verhindern
> ab 10 Uhr - gemeinsame Zugfahrt aus Stuttgart: 8.15, Gleis 13, HBF Stuttgart


Samstag, 02. Mai: Revolutionäre Mai Demonstration in Stuttgart
> 14 Uhr Schloßplatz


Samstag, 02. Mai: Internationalistisches Polit- und Kulturfest
> im Anschluss an die Demo im Generationenhaus in Stuttgart-Heslach


Regelmäßig:

> Öffnungszeiten des Infoladen Stuttgart: Montag bis Freitag, 18 bis 20 Uhr und bei Veranstaltungen im Subversiv (Burgstallstr. 54, Stuttgart - Heslach)

> Jeden Samstag ab 20 Uhr lecker veganes/vegetarisches Essen bei der Volxküche im Subversiv (Burgstallstr. 54, Stuttgart - Heslach)

> Jeden ersten Sonntag im Monat vegan/vegetarischer Brunch im Subversiv (Burgstallstr. 54, Stuttgart - Heslach)



Weitere Termine und Veranstaltungen in Stuttgart und der Region unter:
www.infoladenludwigsburg.tk
www.subversiv-stuttgart.de




Solidarische Grüße

Revolutionäre Aktion Stuttgart
www.revolutionaere-aktion.tk

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>Zu diesem Newsletter <<<<<<<<<<<<<<<<<
Dies ist der Newsletter der Revolutionären Aktion Stuttgart. In mal mehr, mal
weniger regelmäßigen Abständen berichtet er über Termine wie
Veranstaltungen, Demos und Aktionen sowie über aktuelle Ereignisse.
Schwerpunkt ist dabei der Großraum Stuttgart.

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Wir freuen uns übrigens auch immer über Kritik, Anregungen, Lob und Diskussionen. Auch wenn Du aktiv werden willst, Fragen hast oder Dich mit uns austauschen willst gilt: Mail uns oder komm zu den Veranstaltungen und sprech uns an!


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